Der dritte Teil unserer Roadtrip-Serie führt uns wieder zurück in die USA – von der urbanen Vielfalt Torontos bis nach Detroit. Wir durchqueren dabei charmante kanadische Städtchen und folgen dem Lauf des Lake Huron zu einsamen Stränden. Die perfekte Etappe, um Kultur und ein bisschen Wildnis zu verbinden.
Überblick Etappe 3 von 11
Die direkte Strecke von Toronto nach Detroit liegt bei etwa 370 km (ca. 230 Meilen) und lässt sich in gut 4 bis 5 Stunden Fahrzeit bewältigen. Doch auch hier gilt: Wer sich Zeit nimmt, entdeckt weit mehr. Wir schlagen eine Route vor, die über Hamilton und London am Lake Huron entlangführt. Diese Route ist etwas länger und lässt sich wie folgt beschreiben:
450
Strecke in km
7
Fahrzeit in Stunden
4
Stopps
Los geht’s: Wir verlassen Toronto
Nach ein paar Tagen zwischen CN Tower, Graffiti Alley und Hafenviertel fällt der Abschied schwer. Toronto ist spannend, laut und inspirierend. Aber: Das Abenteuer ruft. Wir setzen uns ins Auto und verlassen die Millionenstadt in Richtung Südwesten. Entlang des Highway 401 liegt unser erstes Ziel.
1. Stopp: Hamilton, Ontario – Wasserfälle & Street Art
Albion Falls: Hamilton nennt sich selbstbewusst die „Stadt der Wasserfälle“. Und tatsächlich: Über 100 kleine und große Wasserfälle gibt es hier. Albion Falls ist einer der bekanntesten. James Street North: Kreativ, lebendig, multikulturell. Hier gibt’s Cafés, Galerien und bunte Fassaden. Wer Lust auf Street Art, Vintage Shops und frische Bagels hat, wird fündig. Bayfront Park: Ein entspannter Spaziergang am Wasser gefällig? Der Bayfront Park bietet Ausblick auf die Bucht und ist ein toller Spot für ein kleines Picknick. Royal Botanical Gardens: Gleich westlich von Hamilton liegt eine der größten botanischen Anlagen Kanadas. Mit Rosengarten, Lilienteichen und Wanderwegen durch die Carolinian Forest Zone.
2. Stopp: London, Ontario
Covent Garden Market: Der Markt im Herzen von London ist perfekt für eine kulinarische Pause. Von frischen Backwaren bis zu lokalen Spezialitäten – hier gibt’s alles. Victoria Park: Zentraler Stadtpark mit schattigen Wegen, alten Bäumen und oft Live-Musik. Ideal, um sich kurz die Beine zu vertreten. Museum London: Klein, aber fein. Moderne kanadische Kunst trifft auf regionale Geschichte.
3. Stopp: Lake Huron – Strände & Sonnenuntergänge
Für eine Portion Strandfeeling und echtes Küstenflair lohnt sich ein kleiner Schlenker an den Lake Huron. Grand Bend: Ein lebhafter Strandort mit entspanntem Vibe und tollen Sonnenuntergängen. Pinery Provincial Park: Der Park liegt ganz in der Nähe und bietet Kiefernwälder, Wanderwege und einen besonders ruhigen Strandabschnitt. Ipperwash Beach: Südwestlich von Grand Bend gelegen, lädt dieser Strand mit weichem Sand und flachem Wasser zu einem erholsamen Badetag zwischendurch ein.
4. Stopp: Detroit, Michigan
Wir überqueren die Grenze über die Blue Water Bridge und sind zurück in den USA. Henry Ford Museum: Technik, Design und Geschichte unter einem Dach. Vom ersten Ford-Modell bis zur Präsidentenlimousine – hier wird amerikanische Industriegeschichte lebendig. Detroit Institute of Arts: Eines der wichtigsten Kunstmuseen der USA. Von Van Gogh bis Rivera: Die Sammlung ist beeindruckend. Eastern Market: Street Art, Blumen, Farmer’s Market und Food Trucks. Hier pulsiert das kreative Herz der Stadt.
Grenzübertritt: Denkt an gültige Reisepässe und ESTA für die Wiedereinreise in die USA. Wartezeiten an der Grenze können variieren.
Tanken: In Kanada tendenziell teurer als in den USA. Wer sparen möchte, füllt erst nach der Grenze wieder auf.
Impressionen entlang der Strecke
Diese Etappe verbindet Great Lakes, Städte und Roadtrip-Feeling in perfekter Balance. Hier ein paar besondere Eindrücke:
Royal Botanical Gardens, HamiltonPinery Provincial Park, Lake HuronComerica Park, Detroit
Unser Fazit: Die Strecke zwischen Toronto und Detroit begeistert mit Botanik, Wildnis und Stadtgeschehen und zeigt, wie abwechslungsreich der Nordosten Nordamerikas sein kann. Im nächsten Teil geht es weiter Richtung Chicago – mit Stopps am Lake Michigan.
Toronto oder Detroit – was wäre dein Favorit? Lass es uns in den Kommentaren wissen oder teile den Beitrag mit deinen liebsten Roadtrip-Buddies!
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