Die Big Sur Region an der kalifornischen Pazifikküste ist eine der spektakulärsten Landschaften der USA. Es warten steile Klippen, rauschende Wellen, dichte Redwood-Wälder und versteckte Strände. In diesem Guide erfährst du alles Wissenswerte über die Region und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten:
Ursprünglich war die Big Sur die Heimat der Ohlone-Indianer, die in den Tälern und an der Küste lebten. Mit der Ankunft europäischer Siedler im 18. Jahrhundert begann eine Phase von Missionen und Landwirtschaft. Der Name „Big Sur“ leitet sich vom spanischen Ausdruck „el sur grande“ ab, was so viel wie „der große Süden“ bedeutet – die Region lag südlich von Monterey, dem damaligen Zentrum der spanischen Kolonisation.
Heute ist Big Sur vor allem durch seine unberührte Natur, dramatischen Küstenlandschaften und geschützten State Parks bekannt.
2. Geographie, Flora & Fauna
Geographie: Die Big Sur erstreckt sich über etwa 145 km entlang der kalifornischen Pazifikküste zwischen Carmel im Norden und San Simeon im Süden. Die Santa Lucia Mountains erheben sich direkt hinter der Küste, sodass die Straße Highway 1 spektakulär zwischen Meer und steilen Klippen verläuft. Flüsse wie Big Sur River und Little Sur River münden in kleine Buchten, viele davon mit abgelegenen Stränden.
Flora:
Küsten-Redwoods (Riesenmammutbäume) und Douglasien prägen die Wälder im Inland.
Zedern, Kiefern und wilde Blumen finden sich besonders im Frühjahr und Sommer.
Moose, Farne und Gräser bedecken die feuchten Täler.
Fauna:
Meer: Seeotter, Seelöwen, Buckelwale, Orcas, Delfine und wandernde Grauwale, sowie Blauwale in der Saison.
Land: Puma, Kojoten, Rotwild, Stachelschweine.
Vögel: Greifvögel wie Rotmilane, Weißkopfseeadler sowie verschiedene Singvögel.
Reptilien & Amphibien: Eidechsen, Schlangen und Salamander in den Wäldern.
3. Sehenswertes & Highlights
Die Big Sur bietet unzählige Fotomotive, Strände, Wanderungen und Aussichtspunkte. Hier sind die wichtigsten Highlights:
1. Bixby Creek Bridge
Berühmte Brücke über eine tiefe Schlucht, eines der meistfotografierten Motive Kaliforniens. Tipp: Fotospot direkt an der Straße, besonders bei Sonnenauf- oder -untergang.
2. Bodie Creek & Rocky Creek Bridge
Malerische Brücken entlang der Küste, ideal für Fotos von der Highway-1-Panoramastraße. Tipp: Weniger überlaufen als Bixby Creek Bridge – besonders gut für Fotomotive am frühen Morgen oder bei Sonnenuntergang.
3. Garrapata State Park
Küstenwanderungen mit spektakulären Klippenpfaden und Wildblumen. Tipp: Weniger überlaufen, kurze bis mittlere Trails entlang der Küste ideal für Spaziergänge.
4. Andrew Molera State Park
Offene Wiesen, einfache Küstenwanderungen, Vogelbeobachtung und Picknickmöglichkeiten. Tipp: Weniger frequentiert & freier Eintritt.
5. Sand Dollar Beach
Langer, öffentlicher Strand zum Spazierengehen, Picknicken und Surfen. Tipp: Morgens zum Fotografieren herkommen. Parkplätze können tagsüber voll sein.
6. Partington Cove
Versteckte Bucht erreichbar über einen kurzen, fotogenen Trail entlang der Felsen. Unbedingt an feste Schuhe denken, da der Weg über Felsen und Treppen führt.
7. Pfeiffer Beach
Strand mit lila Sand, spektakulären Felsbögen und malerischen Sonnenuntergängen. Parken über den State Park (Eintritt $10 pro Fahrzeug). Tipp: Licht für Fotografie ab dem Nachmittag optimal.
8. Limekiln State Park
Historische Kalköfen, kleine Wasserfälle, Wanderungen durch Redwoods. Eintritt $10 pro Fahrzeug, Trails für Familien und Fotografen geeignet.
9. Hummingbird Creek & Limekiln Falls
Kleine Wasserfälle inmitten üppiger Redwoods, Teil des Limekiln State Parks. Tipp: Kurze Wanderungen führen zu mehreren Fotopunkten – festes Schuhwerk und Kamera für Nahaufnahmen von Wasserfällen und Pflanzen mitbringen.
10. McWay Falls
24 m hoher Wasserfall, der direkt in der Pazifikbucht mündet (Julia Pfeiffer Burns State Park, Eintritt $10 pro Fahrzeug). Tipp: Kurzer Aussichtspfad, tolle Stimmung bei Sonnenuntergang.
11. Point Sur Lighthouse
Historischer Leuchtturm auf einer Felsklippe mit Führungen. Tolle Aussicht auf Pazifik und Küste.
12. Elephant Seal Vista Point (Piedras Blancas)
Kolonien von See-Elefanten direkt am Strand beobachten. Tipp: Aufgrund der Paarungszeit ist die Population im Winter am stärksten vertreten.
Viele Aussichtspunkte entlang der Küste sind frei zugänglich. Für die State Parks (Julia Pfeiffer Burns, Pfeiffer Beach und Limekiln State Park) werden meist $10 pro Fahrzeug erhoben. Das Point Sur Lighthouse erfordert eine Anmeldung für die Führungen.
Unser Fazit: Die Big Sur ist eine der spektakulärsten Küstenregionen der USA und eignet sich ideal für Roadtrips. Frühzeitige Planung und Zeit für die Highlights machen deinem Besuch zu einem traumhaften Erlebnis.
Welches ist dein liebstes Highlight der Big Sur? Lass es uns in den Kommentaren wissen oder teile den Beitrag mit deinen liebsten Roadtrip-Buddies!
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