Das musst du wissen, bevor du nach Johannesburg reist – meine wichtigsten Tipps

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Johannesburg ist spannend und überraschend – gleichzeitig aber auch eine Stadt, die mit Vorurteilen behaftet ist. Viele Reisende sind unsicher, was Sicherheit, Mobilität oder die richtige Planung angeht. Damit du Johannesburg entspannt, respektvoll und mit einem guten Gefühl erleben kannst, habe ich hier meine wichtigsten Tipps und Learnings gesammelt:

1. Anreise & Einreise: Was dich erwartet

Der wichtigste Flughafen ist der OR Tambo International Airport (JNB), etwa 30–60 Minuten von Stadtteilen wie Sandton, Rosebank oder Melrose entfernt (je nach Verkehr).

Einreise & Visum: Für deutsche, österreichische und schweizer Staatsbürger ist die Einreise bis zu 90 Tage visumfrei. Plane am Flughafen etwa 30–60 Minuten für Immigration ein – es geht meist effizient, kann aber zu Stoßzeiten länger dauern.

SIM-Karte oder eSIM: Sehr empfehlenswert. Mobile Daten sind wichtig für Uber, Navigation und spontane Planung.

  • eSIM (z. B. Airalo, MobiMatter): bequem vorab installierbar
  • Lokale SIM: Vodacom, MTN oder Cell C – Shops findest du direkt am Flughafen

2. Transport in Johannesburg: So bewegst du dich am besten fort

Johannesburg ist keine klassische Walking City. Die Stadt ist weitläufig, Viertel liegen weit auseinander und Fahrzeiten gehören zum Alltag. Die besten Optionen:

  • Uber & Bolt: absoluter Standard, zuverlässig und sicher
    • Flughafen → Sandton / Rosebank: ca. 30–60 Minuten
    • Innerhalb der Stadt: meist 10–30 Minuten
  • Mietwagen: sinnvoll, wenn du flexibel sein willst oder Ausflüge planst
  • Gautrain: gut für Flughafen ↔ Sandton / Rosebank / Pretoria
  • Tipp: Abends und nachts immer Door-to-Door-Fahrdienste nutzen.

3. Sicherheit & Wohlbefinden: Was du beachten solltest

Johannesburg hat ein komplexes Sicherheitsimage – mit etwas Vorbereitung lässt sich die Stadt jedoch sehr gut bereisen. Meine wichtigsten Learnings:

  • Gute Gegenden für Besucher: Sandton, Rosebank, Melrose, Houghton, Parkhurst
  • Maboneng: tagsüber gut machbar, abends gezielt Restaurants/Bars anfahren
  • Nicht ziellos herumlaufen, vor allem nicht nach Einbruch der Dunkelheit
  • Wertsachen dezent halten, Handy nicht zu offen auf der Straße halten
  • Geführte Touren (Soweto, Street Art, Safari) sind sicher & sehr empfehlenswert

4. Geld & Preise: Was du einplanen solltest

Bezahlt wird mit Südafrikanischem Rand (ZAR). Kreditkarten werden fast überall akzeptiert – Bargeld brauchst du nur gelegentlich. Typische Kosten:

  • Kaffee: ca. 30–50 ZAR
  • Restaurant-Main: 150–300 ZAR
  • Uber innerhalb der Stadt: oft 50–150 ZAR
  • Eintritt Museen: 100–250 ZAR

Geldautomaten findest du zuverlässig in Malls (Sandton City, Rosebank Mall).

5. Essen & Kulinarik: Unbedingt probieren!

Johannesburg hat eine der spannendsten Food-Szenen Afrikas – von Streetfood bis Fine Dining. Must-Trys:

  • Braai (südafrikanisches Grillen)
  • Boerewors (würzige Grillwurst)
  • Bunny Chow (Curry im Brotleib)
  • Peri-Peri Chicken – z. B. bei Nando’s

6. 48 Stunden in Johannesburg – so sieht ein perfekter Einstieg aus

Wenn du Johannesburg zum ersten Mal besuchst oder nur wenig Zeit hast, ist ein klar strukturierter Ablauf Gold wert. In meinem 48 Stunden Guide für Johannesburg findest du einen realistischen, gut getakteten Wochenendplan mit Frühstücks-Spots, Sehenswürdigkeiten, kreativen Vierteln, Shopping, Touren und Dinner-Empfehlungen – inklusive Fahrzeiten und sicheren Gegenden. Ideal als erster Einstieg in Südafrika oder als Ergänzung zu diesem Wissens-Guide:

7. Alle Johannesburg-Highlights in einer Google My Map

Zur besseren Orientierung findest du meine empfohlenen Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Cafés, Hotels und Malls in einer Google My Map. So erkennst du auf einen Blick, welche Spots gut kombinierbar sind und kannst deine Tage realistisch planen:

Unser Fazit: Mit der richtigen Vorbereitung, realistischen Erwartungen und guten Tipps erlebst du eine der kreativsten Städte Afrikas. Wenn du nicht nur wissen willst, wie Johannesburg funktioniert, sondern auch wie du deine Zeit konkret nutzt, ist der 48 Stunden Guide die perfekte Ergänzung.

Warst du schon einmal in Johannesburg – oder steht die Stadt noch auf deiner Bucket List?
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Julia von Wonders and Waves

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