4 Tage in Kapstadt: Die perfekte Route mit Insider-Tipps

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Kapstadt ist eine der vielseitigsten Städte der Welt. Hier treffen dramatische Berglandschaften, traumhafte Strände, kreative Viertel und eine entspannte Lebensart aufeinander. Wir haben Kapstadt besucht und zeigen dir in diesem 4-Tage-Guide die wichtigsten Sehenswürdigkeiten mit Insider-Tipps, optimalen Tageszeiten und cleverer Routenplanung:

Tag 1: Ankommen in Kapstadt, V&A Waterfront & Camps Bay

Nach deiner Ankunft in Kapstadt ist es sinnvoll, den ersten Tag bewusst etwas ruhiger anzugehen. So kannst du dich akklimatisieren, ankommen und trotzdem direkt das besondere Flair der Stadt spüren:

V&A Waterfront – perfekter Start in Kapstadt

Die Victoria & Alfred Waterfront ist der ideale Ort für deinen ersten Eindruck von Kapstadt. Das historische Hafengebiet verbindet Restaurants, Cafés, Shops, Ausstellungen und einen herrlichen Blick auf den Tafelberg – besonders an klaren Tagen. Mache einen kurzen Abstecher zur Sea Point Promenade, der gepflegten Küstenpromenade mit Meerblick – ideal für einen Spaziergang.

Pro-Tipp: Plane für die beste Stimmung den Besuch am späten Vormittag/frühen Nachmittag ein.

Abend in Camps Bay – Kapstadt von seiner schönsten Seite

Am Abend geht es nach Camps Bay, einem der beliebtesten Viertel der Stadt. Der breite Strand, die Palmenpromenade und der Blick auf die Twelve Apostles sorgen für echtes Postkarten-Feeling.

Pro-Tipp: Komm etwa 60–90 Minuten vor Sonnenuntergang, um erst einen Drink zu genießen und danach entspannt essen zu gehen oder alternativ am Strand bei einem kleinen Picknick zu entspannen.

Tag 2: Tafelberg am Morgen, Bo-Kaap & Sonnenuntergang auf dem Signal Hill

Der zweite Tag steht ganz im Zeichen der ikonischen Wahrzeichen Kapstadts. Mit dem richtigen Timing erlebst du heute gleich mehrere Highlights:

Früh morgens: Tafelberg mit der Seilbahn

Der Tafelberg ist das bekannteste Wahrzeichen Kapstadts – und der Zeitpunkt deines Besuchs entscheidet maßgeblich über das Erlebnis. Die beste Sicht hast du fast immer früh am Morgen, aufgrund der deutlich geringere Wahrscheinlichkeit für Wolken („Tablecloth“). Oben angekommen erwarten dich Ausblicke über Kapstadt, die Table Bay und den Atlantik.

Pro-Tipp: Buche dein Ticket vorab online oder nutze ein flexibles Ticket, damit du wetterabhängig reagieren kannst. Wenn der Gipfel morgens frei ist – sofort hoch!

Sonnenuntergang auf dem Tafelberg? Theoretisch wunderschön, praktisch aber oft windig, voll und wetteranfällig. Für den Sonnenuntergang gibt es eine deutlich entspanntere Alternative – später mehr.

Vormittag: Bo-Kaap – Farbe, Geschichte & Kultur

Nach dem Tafelberg geht es ins Bo-Kaap, eines der fotogensten Viertel Kapstadts. Die bunten Häuser, kopfsteingepflasterten Straßen und der Blick auf den Signal Hill machen diesen Stadtteil besonders. Neben den Farben steckt hier viel Geschichte. Es ist eines der ältesten Stadtteile Kapstadts und das Zentrum der Kap-Malay-Kultur mit historische Moscheen.

Pro-Tipp: Respektvoll fotografieren – viele Häuser sind bewohnt. Ein kurzer Spaziergang reicht, um die Atmosphäre aufzusaugen.

Mittag & Nachmittag: City Bowl genießen

Für Lunch bietet sich die City Bowl perfekt an – besonders rund um Bree Street und Kloof Street. Hier findest du moderne Cafés, kreative Küche und eine entspannte urbane Szene.

Sonnenuntergang: Signal Hill – der perfekte Abschluss

Am späten Nachmittag fährst du mit deinem Mietwagen hinauf zum Signal Hill, einem der besten Sunset-Spots der Stadt.

Warum Signal Hill?

  • Leicht erreichbar
  • Kein Ticket nötig
  • Großzügige Aussicht über Stadt, Ozean & Lion’s Head
  • Entspannte Atmosphäre

Pro-Tipp: Komm 30–45 Minuten vor Sonnenuntergang, um dir einen guten Platz zu sichern. Wenn die Sonne langsam im Atlantik versinkt und Kapstadt golden leuchtet, wird klar, warum dieser Ort so beliebt ist.

Tag 3: Kirstenbosch, Clifton Beaches & Küstenfeeling pur

Der dritte Tag zeigt dir Kapstadt von seiner entspannten, grünen und gleichzeitig ikonischen Seite:

Vormittag: Kirstenbosch Botanical Gardens

Der Tag beginnt im Kirstenbosch National Botanical Garden, einem der schönsten botanischen Gärten der Welt – nicht zuletzt wegen seiner spektakulären Lage am Osthang des Tafelbergs. Anders als viele klassische Gärten fühlt sich Kirstenbosch eher wie ein Naturpark an: weitläufig, ruhig und perfekt eingebettet in die Landschaft. Besonders toll ist der Boomslang Canopy Walkway, ein geschwungener Steg hoch über den Baumwipfeln.

Pro-Tipp: Bring Snacks für ein kleines Picknick mit oder setz dich ins Café im Garten.

Nachmittag: Clifton Beach – Ikone Kapstadts

Die Clifton Beaches gehören zu den berühmtesten Stränden Südafrikas. Vier kleine Buchten, getrennt durch Felsen, weißer Sand und türkisfarbenes Wasser – perfekt zum Baden im Südafrikanischen Sommer.

Pro-Tipp: Pack ein Handtuch, Wasser und eventuell einen Hoodie ein. Sobald die Sonne tiefer steht, kann es selbst an warmen Tagen schnell kühler werden.

Optional: Camps Bay zum Ausklang

Wenn du den Tag noch etwas verlängern möchtest, bietet sich Camps Bay (Empfehlung von Tag 1) an. Während Clifton eher ruhig ist, findest du in Camps Bay die typische südafrikanisch, lebhafte Atmosphäre.

Tag 4: Chapman’s Peak, Hout Bay & Kap der Guten Hoffnung – Roadtrip pur

Der vierte Tag ist der ultimative Roadtrip-Tag rund um Kapstadt:

Vormittag: Boulders Beach & Pinguine

Am Boulders Beach in Simon’s Town leben die berühmten afrikanischen Pinguine in freier Wildbahn. Das Highlight: man kann die Tiere beobachten und bei warmem Wetter sogar im geschützten Strandbereich baden.

Pro-Tipp: Kombiniere den Besuch mit einem Spaziergang durch Simon’s Town, einem charmanten, historischen Küstenort mit bunten Häusern.

Mittag: Cape Point & Kap der Guten Hoffnung

Anschließend geht es weiter zum Cape Point Nature Reserve im Süden der Kaphalbinsel. Hier treffen Atlantik und Indischer Ozean aufeinander, die Landschaft ist rau, dramatisch und absolut beeindruckend. Wer fit ist, kann den Oberen Leuchtturm zu Fuß erreichen; alternativ fährt eine kleine Bahn. Die Wanderwege rund um Cape Point bieten fantastische Ausblicke, Vogelbeobachtungen und oft auch Strauße oder kleine Antilopenarten.

Pro-Tipp: Plane ausreichend Zeit ein, besonders wenn du die Strecke nach Kapstadt zurückfahren willst. Feste Schuhe und Windjacke sind empfehlenswert.

Nachmittag: Chapman’s Peak Drive & Hout Bay

Die kurvenreiche Panoramastraße zwischen Hout Bay und Noordhoek gehört zu den schönsten Küstenstraßen der Welt. Die Fahrt selbst ist schon ein Erlebnis: dramatische Klippen fallen steil ins Meer, die Wellen brechen unter dir, und es gibt unzählige Aussichtspunkte für Fotos und kurze Stops.

Pro-Tipp: Am besten von Süden nach Norden fahren, dann fahrt ihr auf der Meerseite (Linksverkehr) und habt den besseren Blick.

Nach Chapman’s Peak lohnt sich ein kurzer Stopp in der Hout Bay, ein charmantes Küstendorf mit kleinem Hafen. Hier kannst du frischen Fisch direkt am Hafen probieren oder eine kurze Bootstour unternehmen. Wer will, kann sogar eine Mini-Insel mit Robben besuchen – die Fahrt dauert nur wenige Minuten.

Abend: Rückkehr nach Kapstadt & Sonnenuntergang Signal Hill

Zum Abschluss des Tages lohnt sich nochmal ein kurzer Abstecher auf den Signal Hill, um den Sonnenuntergang über Kapstadt zu erleben.

Alle Spots auf einen Blick – Google My Map

Damit du Kapstadt stressfrei erleben kannst, findest du meine Lieblingsorte, Hotels, Cafés und Restaurants übersichtlich in einer Google My Map. So erkennst du, welche Highlights nah beieinander liegen, kannst Fahrzeiten besser einschätzen und deine Routen optimal planen oder unterwegs anpassen.

Unser Fazit: Mit einem gut getakteten Ablauf, cleveren Self-Drive-Routen und unseren Insider-Tipps kannst du die Highlights entspannt erkunden, versteckte Fotospots entdecken und echte Kapstadt-Erlebnisse abseits der Standardtouren genießen.

Auf welches Erlebnis freust du dich in Kapstadt am meisten?
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Julia von Wonders and Waves

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