Reisekosten Südafrika – Was kostet ein 3-wöchiger Roadtrip wirklich?

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Wir waren drei Wochen in Südafrika unterwegs – von Johannesburg über Kapstadt und die Garden Route bis zum Addo Elephant National Park. Dabei haben wir jede Station sorgfältig geplant, Unterkünfte gebucht, Nationalparks besucht und die vielfältige Landschaft genossen.

Wenn du wissen willst, wie viel ein 21-tägiger Roadtrip durch Südafrika wirklich kostet, welche Kosten auf dich zukommen und wie du sparen kannst, bist du hier richtig. Außerdem kannst du unsere komplette Route hier nachlesen: 3 Wochen Südafrika Roadtrip: Die perfekte Rundreise

Unsere Gesamtkosten für zwei Personen

KategorieGesamtkosten (€)Beschreibung
Flüge (MUC → JNB)1.591 €795 € p. P. mit Swiss Air & Lufthansa
Hotels (21 Nächte)994 €Ø 47 € / Nacht, Buchungen über Airbnb & Expedia
Mietwagen370 €2WD, inkl. Versicherung + Zusatzkosten
Tanken243 €Spritkosten für die gesamte Strecke (ca. 3.500 km)
National Parks & Eintritt120 €u.a. Addo, Pilanesberg, De Hoop, Robberg
Supermarkt & Snacks190 €Lebensmittel für Frühstück, Picknick & Getränke
Restaurants167 €Mittag- und Abendessen unterwegs
Souvenirs & Shopping77,90 €Kleine Mitbringsel & lokale Produkte

Gesamtsumme: 3383,66 € → 1.691,83 € pro Person

Mit ca. 50–60 € pro Person / Tag reist man bereits komfortabel, inklusive Unterkunft, Mietwagen, Essen und Nationalparks.

Spartipps für Südafrika

Südafrika ist insgesamt ein sehr erschwingliches Reiseziel, aber ein paar Tipps helfen, das Budget noch effizienter zu gestalten, ohne dass du auf Komfort oder Highlights verzichten musst:

Unterkünfte clever buchen

  • Früh buchen lohnt sich, besonders in beliebten Orten wie Kapstadt, Plettenberg Bay oder den Nationalparks. So sicherst du dir gute Unterkünfte zu günstigen Preisen.
  • Wir waren überrascht, dass die durchschnittlichen Kosten nur 47 € pro Nacht betrugen – und wir trotzdem in komfortablen Hotels, Guesthouses und Airbnbs übernachten konnten.

Self-Drive statt geführte Touren

  • In Südafrika lohnt sich oft Self-Drive: Addo Elephant, De Hoop oder Robberg Nature Reserve lassen sich perfekt alleine erkunden.
  • Geführte Touren solltest du nur buchen, wenn es um einmalige Erlebnisse geht – z. B. Seelöwen-Schnorcheln in Plettenberg Bay oder spezielle Safari-Expeditionen. So sparst du viel Geld und bleibst flexibel.

Essen & Einkaufen

  • Mix aus Restaurants & Selbstverpflegung spart locker 10–20 € pro Tag / Person.
  • Supermärkte wie Checkers sind Gold wert: hier bekommst du frische Lebensmittel, gekochtes Essen an der Theke und Snacks für unterwegs. So musst du nicht immer essen gehen – perfekt für Picknicks auf Roadtrips oder in Nationalparks.
  • Probiere unbedingt Biltong & Droewors: getrocknetes Fleisch in allen Varianten, das ist ein echtes kulinarisches Highlight in Südafrika. Wir haben es unterwegs probiert, aber nicht als „Souvenir“ mitgebracht (Einfuhr tierischer Produkte ist nicht erlaut) – ein super Snack für Wanderungen, Picknicks oder lange Fahrten.

Nationalparks & Wild Card

  • Wenn du mehrere SAN Parks besuchen willst, lohnt sich unter Umständen eine Wild Card, die unbegrenzten Eintritt für ein Jahr bietet (mehr Infos dazu gibt’s hier). Aber Achtung: Die Karte kostet aktuell 383 € zu zweit (191,50 € p. P.) – also eher interessant, wenn du viele Parks besuchen willst. Wir haben einzelne Eintrittskarten gekauft, das hat für unsere Route perfekt gereicht.

Sprit & Navigation

  • Mietwegen vor langen Strecken tanken, besonders vor Naturreservaten, die keine Tankstelle haben.
  • Lade Offline-Karten oder GPS-Apps auf dein Handy – vermeidet Umwege und spart Nerven auf Schotterstraßen und in abgelegenen Gebieten und lass dir in National Park und Nature Reserves immer eine Karte geben (vereinfacht die Orientierung und Navigation vor Ort zusätzlich).
  • Linksverkehr: Gerade in den ersten Tagen erhöhte Aufmerksamkeit, besonders in Städten, Kreuzungen und Kreisverkehren.

Extra-Tipps, die Geld & Zeit sparen

  • eSIM / lokales Datenvolumen: Eine eSIM oder lokale SIM-Karte spart Roamingkosten und du hast jederzeit Navigation, Infos zu Unterkünften oder Nationalparks auf Abruf.
  • Lokale Märkte & Straßenstände: Snacks und handgemachte Souvenirs sind auf lokalen Märkten oft authentischer und günstiger (manchmal ist etwas Verhandlungsgeschick gefragt).

Unser Fazit: Mit etwas Planung lässt sich ein 21-tägiger Südafrika-Roadtrip komfortabel und trotzdem erschwinglich gestalten. Wir kamen auf etwa 50–60 € pro Tag und Person, inklusive Hotels, Mietwagen, Verpflegung und Nationalpark-Eintritten. Und das Beste: Trotz des moderaten Budgets genießt man tolle Unterkünfte, hervorragendes Essen und unvergessliche Erlebnisse, die jede Fahrt entlang der Garden Route und durch die Nationalparks lohnenswert machen.

Welche Kosten würdest du für 3 Wochen in Südafrika einplanen?
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Julia von Wonders and Waves

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