48 Stunden in Athen: Dein ultimativer Guide

Posted by

·

,

Athen, die pulsierende Hauptstadt Griechenlands, ist eine faszinierende Mischung aus antiker Geschichte, pulsierendem Stadtleben und moderner Kultur. Mit seinen beeindruckenden archäologischen Stätten, charmanten Stadtvierteln und der unwiderstehlichen griechischen Küche bietet Athen eine Fülle von Erlebnissen. Aber was kann man in nur 48 Stunden in dieser geschichtsträchtigen Metropole erleben? Hier ist unser ultimativer Guide für deinen Kurztrip in Athen.

Tag 1: Eintauchen in die Antike

Morgens: Akropolis

Die majestätische Akropolis thront über dem Stadtzentrum und den umliegenden Vierteln. Von hier aus hat man einen atemberaubenden Blick über die Stadt. Um 8 Uhr morgens öffnen sich die Tore der Akropolis. Zu dieser Zeit kannst du Athen von seiner kühleren Seite genießen und den Menschenmassen aus dem Weg gehen. Nutze den Westeingang, um dein Ticket zu kaufen und die Akropolis zu besuchen. Die Bushaltestelle dort heißt „Akropolē“. Benutze diesen Eingang auch als Ausgang.

Mittags: Agora und Adrianou Straße

Nach dem Besuch der Akropolis erreichst du in nur 10 Minuten zu Fuß die nächste Sehenswürdigkeit: die antike Agora, das ehemalige Zentrum des öffentlichen Lebens im antiken Athen. Hier kannst du durch die Ruinen des antiken Marktplatzes schlendern und den Tempel des Hephaistos bewundern, der zu den am besten erhaltenen antiken Tempeln Griechenlands zählt. Auch die antike Sammlung in der Stoa des Attalos ist unglaublich vielfältig und sehenswert. Danach kannst du den Ausgang in der Adrianou Straße nehmen und bist sofort in einem belebten Viertel. Hier findest du leckere Snacks zum Mitnehmen oder typisch griechische Tavernen. Auch kreative Läden mit Flohmarktcharakter reihen sich aneinander und münden in den Monastiraki-Platz.

Nachmittags: Monastiraki und Ermou Straße

Der Monastiraki-Platz ist einer der belebtesten und bekanntesten Plätze Athens im Herzen der Stadt. Er ist umgeben von einer faszinierenden Mischung aus antiken Ruinen, byzantinischen Kirchen und neoklassizistischen Gebäuden. Der Platz ist nach dem Kloster Monastiraki benannt, das einst an dieser Stelle stand. Die kleine Pantanassa-Kirche, die noch heute auf dem Platz steht, erinnert an diese Zeit. Die Ermou Straße verbindet den Monastiraki Platz mit dem Syntagma Platz. Heute ist die Ermou Straße eine Fußgängerzone mit zahlreichen Geschäften. Ein besonderes Highlight entlang der Ermou Straße ist die kleine Kirche Panagia Kapnikarea, die im 11. Jahrhundert erbaut wurde und wie ein ruhiger, historischer Zufluchtsort inmitten des geschäftigen Treibens wirkt. Die byzantinische Kirche bildet einen Kontrast zur modernen Einkaufsumgebung.

Abends: Syntagma Platz und griechisches Abendessen

Zu jeder vollen Stunde findet gegenüber dem Syntagma-Platz am Fuße des griechischen Parlaments die Wachablösung statt. Dort befindet sich das ‚Grab des Unbekannten Soldaten‘, ein symbolisches Denkmal für alle in Kriegen und Konflikten gefallenen griechischen Soldaten. Die so genannten Evzonen halten hier Wache und wechseln sich jede Stunde für einige Minuten ab. Auch Gedenkfeiern finden hier statt. Anschließend gibt es entlang der Ermou Straße und den Nebenstraßen viele Möglichkeiten zum Abendessen. Wir waren im Meat the Greek und im Street Souvlaki und können beide empfehlen. Lass dich einfach treiben und genieße den Abend im lebendigen Athen.

Tag 2: Kultur im Zentrum Athens

Morgens: Panathinaiko-Stadion, Nationalgarten und Olympieion

Das Panathinaiko-Stadion, auch bekannt als Kallimarmaro, war 1896 Austragungsort der ersten modernen Olympischen Spiele und ist ein wichtiger Teil der modernen griechischen Geschichte. Fahre mit dem Bus bis zur Haltestelle „Stadio“. Von dort aus kannst du den Tag gut beginnen. Gegenüber befindet sich der Nationalgarten. Das bekannteste Fotomotiv im Nationalgarten ist der Zappeion-Garten. Dieser grüne Rückzugsort mitten in der Stadt bietet schattige Wege, malerische Teiche und eine Vielzahl von Pflanzenarten. Auf dem Weg vom Nationalgarten in Richtung Plaka kommst du am Olympieion vorbei. Das Olympieion war dem Götterkönig Zeus gewidmet und sollte der größte Tempel Griechenlands werden. Als er schließlich fertiggestellt war, war er tatsächlich einer der größten Tempel der antiken Welt, größer als der Parthenon auf der Akropolis. Heute ist davon nicht mehr viel übrig, der Grund für die Zerstörung des Tempels ist unklar, man vermutet jedoch ein Erdbeben im Mittelalter. Gegenüber dem Olympieion und kurz vor den Gassen von Plaka kommt man am Hadriansbogen vorbei, einer weiteren historischen Sehenswürdigkeit Athens.

Mittags und Nachmittags: Plaka, ggf. Akropolismuseum

Der Stadtteil Plaka ist einer der ältesten und charmantesten Stadtteile Athens und wird oft als „Herz der Stadt“ bezeichnet. Hier gibt es viele kleine Gassen, die sich am Hang der Akropolis entlang schlängeln. Beobachte das Treiben von einem der Cafés oder Tavernen aus oder schlendere durch die hübschen Geschäfte. Anafiotika: Dieser kleine Teil von Plaka ist besonders charmant und einzigartig. Die weißen Häuser und engen Gassen erinnern an ein Dorf auf den Kykladen, denn die Bauarbeiter, die dieses Viertel im 19. Jahrhundert errichteten, stammten von der Kykladeninsel Anafi. Von Plaka aus kann man das Akropolismuseum besuchen, das täglich bis 17 Uhr geöffnet ist.

Abends: Philopapposhügel und Rooftop Bar

Den perfekten Sundowner mit Blick auf die Stadt, die Akropolis und das Meer genießt man auf dem Philopappos-Hügel. Auf dem Gipfel steht das beeindruckende Philopappos Monument, ein Mausoleum zu Ehren des römischen Konsuls Gaius Julius Antiochus Philopappos, das im 2. Jahrhundert n. Chr. errichtet wurde. Ein Spaziergang auf dem Philopappos-Hügel führt durch schattige Pinienhaine, vorbei an antiken Stätten und bietet eine entspannte Atmosphäre, um die Schönheit Athens zu genießen. Wenn du nach dem Sonnenuntergang noch Lust auf einen Abstecher in die belebte Innenstadt hast, solltest du dir die Rooftop Bar Ermou 18 Beyond the Horizon nicht entgehen lassen. Von hier aus hat man einen tollen Blick auf die nächtliche Akropolis. Im Stadtteil Monastiraki gibt es noch viele weitere Rooftop Bars, meist mit einem tollen Blick auf die Akropolis. Lies hier, welche Aussichtspunkte wir dir für den besten Schnappschuss der Akropolis empfehlen. Außerdem erfährst du, wie du in Athen am besten von A nach B kommst.

Unser Fazit: Athen in 48 Stunden erleben – das kann mit einer gut geplanten Reiseroute durchaus funktionieren. Bleibe bei deiner Reiseplanung flexibel, damit du auch mal bummeln und die Atmosphäre um dich herum genießen kannst. Vielleicht lässt du das eine oder andere aus, wie wir das Akropolis-Museum, aber entscheide selbst, was du sehen möchtest und was nicht. Ob es das historische Erbe oder das pulsierende Nachtleben ist, Athen wird dich auf jeden Fall in seinen Bann ziehen. Viel Spaß auf deiner Reise!

Weitere Lese-Empfehlungen für dich:

Kommentar verfassen

Avatar von Julia

Julia von Wonders and Waves

Willkommen bei Wonders and Waves - Wir geben dir Tipps zu sehenswerten, sicheren und budgetfreundlichen Reisezielen weltweit!

Entdecke mehr von Wonders and Waves

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen