Roadtrip-Serie von NYC nach LA – Teil 6: Durch South Dakota nach Yellowstone

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Der sechste Teil unserer Roadtrip-Serie führt uns von den zerklüfteten Landschaften der Badlands durch die legendären Black Hills bis in den ältesten Nationalpark der Welt: Yellowstone. Auf dem Weg erwarten uns wilde Felsformationen, ikonische Monumente und die endlosen Weiten Wyomings – eine Strecke voller Geschichten und Natur pur.

Überblick Etappe 6 von 11

Die direkte Strecke vom Badlands National Park bis zum Yellowstone National Park beträgt rund 850 km (530 Meilen) und lässt sich in etwa 9 bis 10 Stunden bewältigen. Doch wer diese erlebnisreiche Route fährt, sollte Zeit mitbringen – für Serpentinen durch Bergwälder, abgelegene Aussichtspunkte und Orte, die tief mit dem „Wilden Westen“ verbunden sind.

1.350

Strecke in km

18

Fahrzeit in Stunden

7

Stopps

Weiter geht’s: Wir verlassen die Badlands

Nach beeindruckenden Sonnenaufgängen über den rot-grauen Gesteinsformationen der Badlands führt uns die Route weiter gen Westen. Wir bleiben zunächst noch in South Dakota – aber der Landschaftswechsel ist schnell spürbar.

1. Stopp: Black Hills National Forest

Ein Stück Paradies mitten im Westen: dichte Wälder, kurvige Straßen, versteckte Seen und beeindruckende Felsformationen prägen den Black Hills National Forest.
Needles Highway: Eine Panoramastraße mit engen Tunneln, steilen Kurven und Ausblicken zum Staunen.
Pactola Reservoir: Perfekt für eine Pause am Wasser mit Fotospot-Garantie.
Wildlife Loop Road im nahegelegenen Custer State Park mit Bisonherden, Präriehunde und Maultierhirschen.

2. Stopp: Mount Rushmore

Auch wenn es touristisch ist – Mount Rushmore gehört zu einer Reise durch den Westen einfach dazu. Die monumentalen Gesichter der Präsidenten sind beeindruckend, besonders am frühen Morgen oder kurz vor Sonnenuntergang.
Besuch am Abend: Die Lichtzeremonie am Denkmal ist schlicht, aber eindrucksvoll.
Wandern: Der kurze Presidential Trail bietet tolle Perspektiven und Ruhe abseits der Hauptplattform.

3. Stopp: Deadwood

Nur rund 30 Minuten weiter wartet die Westernstadt Deadwood – berühmt für ihre Geschichte, berüchtigt für ihr Nachtleben.
Historic Main Street: Saloons, Casinos, Holzfassaden – wie ein lebendiges Freilichtmuseum.
Mount Moriah Cemetery: Die Grabstätten von Wild Bill Hickok und Calamity Jane erzählen echte Westernlegenden.
Adams Museum: Spannender Einblick in die Geschichte der Goldgräberstadt.

4. Stopp: Devils Tower, Wyoming

Nur wenige Kilometer hinter der Grenze zu Wyoming ragt der gewaltige Devils Tower aus der Ebene – ein spiritueller Ort für viele Native Tribes und bekannt aus „Unheimliche Begegnung der dritten Art“.
Wanderung um den Tower: Der „Tower Trail“ (2,5 km) führt einmal rundherum und bietet beeindruckende Perspektiven.
Aussicht zum Sonnenuntergang: Besonders schön mit Blick auf die roten Hügel im Abendlicht.

5. Stopp: Bighorn National Forest

Ein echter Geheimtipp zwischen Devils Tower und Cody: Der Bighorn National Forest verbindet alpine Landschaften mit wilder Weite.
US Highway 14 / 14A: Eine der schönsten Bergstraßen des amerikanischen Westens.
Shell Falls: Spektakulärer Wasserfall mitten im roten Fels.
Cloud Peak Skyway: Atemberaubende Höhenstraße durch das Herz des National Forest.

6. Stopp: Cody, Wyoming

Vor den Toren des Yellowstone liegt Cody – gegründet von Buffalo Bill und geprägt vom Wilden Westen. Hier lohnt sich ein Stopp, vor allem für Geschichte und Live-Events.
Buffalo Bill Center of the West: Fünf Museen unter einem Dach – von Indianerkunst bis zur Natur des Yellowstone.
Rodeo (im Sommer): Cody nennt sich stolz „Rodeo Capital of the World“.
Old Trail Town: Historische Westerngebäude, liebevoll erhalten und zusammengetragen.

7. Stopp: Yellowstone National Park

Nach Tagen auf der Straße erreichen wir einen echten Höhepunkt des Roadtrips – den ältesten Nationalpark der Welt. Der Yellowstone beeindruckt mit dampfenden Geysiren, türkisfarbenen heißen Quellen, tiefen Schluchten und einer einzigartigen Tierwelt. Hier trifft geologische Urgewalt auf stille Naturerlebnisse – ein Ort, der bleibt.

Must-Sees im Yellowstone National Park:

  • Old Faithful: Der berühmteste Geysir der Welt – ein Klassiker, der regelmäßig ausbricht.
  • Grand Prismatic Spring: Eine der größten heißen Quellen der Erde, schillernd in Blau, Gelb und Orange.
  • Grand Canyon of the Yellowstone: Spektakuläre Aussichtspunkte über Wasserfälle und farbige Felswände.
  • Wildlife Watching: Mit etwas Glück sieht man Bisons, Elche oder sogar Bären – besonders im Lamar Valley.

Lesetipps: Yellowstone Teil 1 & Yellowstone Teil 2

Tipps für die Fahrt

  • Zeit einplanen: Die Black Hills und der Bighorn National Forest lohnen mehr als nur einen kurzen Halt.
  • Achtung Tiere: Bison, Bären und Hirsche können auf der Straße stehen – gerade morgens und abends.
  • Wetter checken: In höheren Lagen kann es auch im Sommer kühl und regnerisch werden.

Impressionen entlang der Strecke

Diese Etappe führt durch das Herz des Wilden Westens – mal dramatisch, mal still, aber immer beeindruckend:

Kurze Schwimmpause im Pactola Lake
Mount Rushmore
Westernstadt Deadwood
Devils Tower
Tower Trail um den Devils Tower
Bighorn National Forest
Elchbeobachtung im Bighorn National Forest
East Entrance Yellowstone National Park
Red Rock Point Yellowstone National Park

Unser Fazit: Von den Gesteinsformationen der Badlands bis zu den dampfenden Quellen des Yellowstone National Parks: Diese Etappe steckt voller Geschichte, Natur und echtem Westen-Gefühl. Im nächsten Teil fahren wir südlich durch Wyoming – mit Stopps an heißen Quellen, Bergpässen und National Forests auf dem Weg nach Denver.

Badlands, Yellowstone oder Devils Tower – was würdest du zuerst ansteuern?
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Julia von Wonders and Waves

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